Programm: Gedankenspiel: Die Macht der “zweiten Person”

Gedankenspiel: Die Macht der “zweiten Person”

Wo auch immer eine Idee aufkommt und egal wie gut sie ist: Ob sie eine Chance hat sich durchzusetzen hängt davon ab, ob sich eine zweite Person findet, die sie unterstützt.

Leena SimonIn all den Diskussionen über das sogenannte “Geistige Eigentum” und Urheberrecht wird übersehen, dass gute Ideen nicht nur einen Urheber brauchen, sondern auch einen Menschen, der die Idee “erkennt”. Die Arbeit von Politikern und Magagern besteht primär daraus, gute Ideen zu erkennen und gezielt zu fördern. Doch auch im gewöhlichen Alltag finden sich diese Situationen überall. Ohne die eine Person, die zustimmt, wird sich eine Idee kaum weiterverbreiten.

Aus dieser Überlegung folgen zwei Fragen:

1) Die Frage nach der Macht der “zweiten Person”, die bisher nur selten Beachtung findet oder bewusst eingesetzt wird.

2) Die Überlegung, dass durch mehr Anerkennung für die Leistung, eine gute Idee zu erkennen und zu unterstützen, ein vollig neues Modell der Anerkennung immaterieller Güter entstehen könnte.

In einem Gedankenexperiment möchte ich dieses Modell mit euch weiterdenken und auf Herz und Nieren prüfen.


Leena Simon
ist graduierte Netzphilosophin und beschaeftigt sich mit digitaler Muendigkeit und Technikpaternalismus. Sie ist Freie-Software-Aktivistin, feministische Piratin aktiv beim FoeBuD e.V. und bloggt unter www.leena.de

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