Programm: Menschenbild, Arbeit und Gesellschaft

Menschenbild, Arbeit und Gesellschaft

Miriam LakemannDer Beruf eines Menschen konstituiert wesentlich seinen sozialen Status. Ist der hoch, hat der Mensch mehr Möglichkeiten, z.B. in Form von Beziehungen und Geld, die ihm zu mehr Freiheit verhelfen.
Immer noch wird dieses System weitgehend als alternativlos präsentiert.

Unangenehme Tätigkeiten müssen eben auch erledigt werden und es hat einfach nicht jeder Mensch das Zeug zur Führungspersönlichkeit. Leistung soll belohnt werden. Aber entscheidet wirklich Leistung, wer es schafft? Und wenn ja: Ist das fair?

Haben Menschen mit größeren Fähigkeiten ein größeres Recht auf freie Entfaltung? Was ist mit der wachsenden Arbeitslosigkeit? Anhand der Forschung von Bourdieu gehen wir der Frage auf den Grund, wie soziale Unterschiede entstehen. Welches Menschenbild liegt unserem Leistungsdenken zugrunde? Und auf der Grundlage von welchem Menschenbild wollen wir Politik machen?


Miriam Lakemann
(28), Diplom-Pädagogin, arbeitet in einem Mutter-Kind-Heim in München.

Im soziologischen Teil ihres Studiums hat sie sich viel mit sozialer Benachteiligung beschäftigt und ihre Diplomarbeit handelte von Bildungsarbeit für benachteiligte junge Eltern.

Unter www.mueslikind.de bloggt sie vor allem über soziale Themen. Politisch engagiert sie sich in der Piratenpartei für eine Grundsicherung für Kinder. Auf Twitter ist sie als @mueslikind bekannt.

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